Dienstag, 28. Februar 2017

Neuer (alter) Trend - die klare Brühe oder die "Bone Broth" is back

Im letzten Jahr ist ein "neuer" Trend aus den USA zu uns herüber geschwappt und scheint sich auch hier zu etablieren: Die gute, alte Knochenbrühe ist wieder da! Brühe "to go" führt die Liste der Trendgetränke an und hat Kaffee von der Spitze verdrängt. Wer gesund lebt, mit der Zeit geht und unter Umständen noch prominent ist, hat heutzutage eine Bone Broth (Knochenbrühe) in der Hand. Prominente Fans sind zum Beispiel Salma Hayek oder Gwyneth Paltrow. Oder die Hemsley Schwestern, die mit ihren "Wohlfühl-Kochbüchern" einen Bestseller nach dem anderen plazieren, schwören auf die Bone Broth  (Hemsley & Hemsley Rezept Knochenbrühe). Star Bucks? War gestern...


Wieso kommen solche "neuen" Trends eigentlich fast immer aus den USA? Brühe (ich kenne sie unter dem geflügelteren Wort "Bouillon"), hat für mich schon immer zum Speiseplan dazugehört. Selbstgekochte natürlich. Nicht nur, wenn es darum ging, Krankheiten auszukurieren. Unsere Familie war schon immer ein Bouillon-Fan. Ein heißer Teller Bouillon-Brühe weckt sämtliche Lebensgeister, wärmt den Körper und belebt den Geist. Sie kann als eigenständige Mahlzeit verzehrt werden, oder als Suppensnack zwischendurch. Je nach weiterer Zugabe bildet sie die Basis für gehaltvolle Suppen und Eintöpfe. Aber auch ganz "natur", evtl. mit ein paar Schnittlauchröllchen schmeckt sie einfach phantastisch. Also, diesen "neuen" Trend kannte tatsächlich meine Oma schon. Wieder nix mit America first ...


Scheinbar hat sich die gute, hausgemachte Brühe irgendwann zwischen Fix- und Co. -Tüten verloren. Geschmacklose Tütensuppen machen sich schon lange in den Supermarktregalen breit. Die habe ich immer komplett links liegen gelassen. Aus ein paar Teelöffeln gehärtetem Fett, Geschmacksverstärkern, sonstigen künstlichen Zusätzen und Farbstoffen und im besten Fall einer kleinen Menge Kräuter und Gewürze, kann man einfach keine gute Brühe herstellen.

Und was ist mit der beliebten Buchstabensuppe? Ganz einfach: Buchstabennudeln kaufen, Bouillon-Brühe selber kochen. Geht einfach, ist lecker und ist vor allem tausendmal gesünder. Scheinbar besinnt sich die Food-Gemeinde der Besser-Esser endlich wieder darauf.

Ein paar findige Jung-Unternehmer haben auf den neuen (alten) Brühe Trend gesetzt und ein Start-Up-Unternehmen gegründet. Es nennt sich BROX und verkauft Brühe im Glas. In reiner Bio-Qualität! In Berlin gibt es bereits BROX Stores, bei denen man Brühe direkt "to go" kaufen kann. Ansonsten muss man die Brühe online bestellen oder findet sie bei ausgewählten Einzelhändlern. Eigentlich keine schlechte Idee. Gekocht wird nur mit hochwertigen Zutaten in Bio-Qualität. Allerdings hat das seinen Preis: ein Glas mit 580 ml kostet um die 7,80 Euro! Das geht deutlich günstiger, wenn man die Brühe selber kocht. Es ist auch wirklich nicht schwer!

Für eine klassische Rinderbrühe kocht man einfach Rinderknochen aus (es gibt Fleisch- oder Markknochen, letztere sind fettiger). Am besten eine Mischung aus beidem verwenden. Oder man nimmt gleich eine Rinderbeinscheibe, die sehr viel magerer ist. Wer mag, kann das klein geschnittene Rindfleisch direkt als Suppeneinlage benutzen. Oder weiterverwenden als Rindfleischsalat zum Beispiel. Aber zurück zur Brühe. Man benötigt wirklich nur Knochen und/oder Suppenfleisch. Hier bitte auf Bio-Qualität und grasgefütterte Tiere achten. Außerdem Suppengemüse (gibt es als fertigen Bund, kann aber auch einzeln zusammengestellt werden), Wasser, Gewürze sowie einen großen Topf, und das war es schon. 



Das klassische Suppengemüse besteht aus Lauch, Zwiebel, Karotte, Sellerie und Petersilie. Je nach Geschmack können weitere Gemüsesorten dazu gegeben werden. Salz und Pfeffer und ein Lorbeerblatt - fertig ist die einfache, klassische Brühe-Version. Ich benutze zum Brühe kochen immer einen Dampfschnellkochtopf. Der ist energiesparend und die Kochzeit verkürzt sich deutlich. Aber natürlich kann man auch im herkömmlichen Topf Brühe kochen. Dauert dann eben nur länger (muss ca. 2 Stunden köcheln). Das lohnt sich in jedem Fall, denn normalerweise kocht man gleich um die 2 Liter Brühe (oder mehr). Man kann Brühe auch gut einfrieren und portionsweise auftauen. Einmal kochen, mehrmals essen.


Eine selbst gekochte Brühe ist geschmacklich nicht zu übertreffen. Sie hat in der Basisversion kaum Kalorien. Ein paar Fettaugen dürfen gerne drauf sein, aber nicht zu viele. Wenn man die gekochte Brühe über Nacht abkühlen lässt, wird das überschüssige Fett fest und man kann es ganz leicht abnehmen.

Knochenbrühe stärkt das Immunsystem, ist nährstoffreich und sehr gesund. Daheim esse ich meine Brühe aus dem Teller. Wer es lieber trendy mag, benutzt eine grosse Tasse oder einen Becher.


"Brüh' Up Your Life!" Gerne auch "to go"...







Sonntag, 26. Februar 2017

Ausgepackt: fem.box 02/2017

- Beauty-Anzeige (die Box wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt -

Am Samstag hat mich die Februar-Ausgabe der neuen fem.box 02/17 erreicht. Wie der Versand genau koordiniert wird, weiß ich nicht, denn etliche Bloggerinnen haben die Box schon deutlich früher bekommen. Egal, es ist ja noch Februar, also schauen wir mal in die Februar Box rein:

Neben einigen Werbe- und Gutscheinflyern, lag wie immer eine schöne Spruch-Postkarte bei. Diese Karten sind eine Besonderheit der fem.box, und mittlerweile habe ich eine hübsche Sammlung davon.


Hier ist der Inhalt der Februar 2017 Box:


Insgesamt sind 6 Produkte, drei aus dem Food Bereich und drei aus dem Beauty- und Pflegebereich, enthalten. Die Box kosten 19,95 Euro und erscheint monatlich neu.

Batiste Trockenshampoo, Floral & Fliry Blush
3,99 Euro

Ein scheinbar unvermeidliches Boxen-Trockenshampoo, das in verschiedenen Größen und Duftrichtungen durch sämtliche Beauty Boxen zu geistern scheint. Brauche ich so überhaupt nicht. 

Wärmendes Massageöl "Exotic Strawberry" von Amorelie
100 ml, 14,90 Euro

Das Massageöl duftet und schmeckt nach Erdbeere. Für die Körperpflege oder Partnermassage gedacht.

Hmm, es ist noch kalter Februar, also ist ein wärmendes Massageöl eigentlich keine schlechte Idee. Der Hinweis, dass es essbar ist, hat mich dann doch eher schmunzeln lassen. Falls ihr euren Partner vernaschen wollt, guten Appetit! :-)

edding L.A.Q.U.E Nagellack
8 ml, 7,99 Euro

Die edding Lacke kenne ich bereits. deswegen ist dieses Produkt mein Highlight der Box. Ich habe einen schönen Rosenholzton ("Mad Mistyrose") bekommen, der mir gut gefällt. Die edding Lacke halten relativ gut und splittern nicht so schnell ab. 

Kommen wir zum Wellness-Food:

N'oats Porridge, Apfel-Erdbeer-Crisp
1 Portion (30 g), 1,29 Euro

Diese Hafermahlzeit ist in 3 Minuten fertig. Es müssen nur 200 ml Milch dazugegeben werden, und dann kommt das Ganze kurz in die Mikrowelle. 

Mir gefällt die Bio-Qualität des Produktes, aber kaufen würde ich mir so etwas nicht. Für den Preis bekommt man eine ganze Tüte Haferflocken! Mit ein bisschen frisch geschnittenem Obst kann man die Haferflocken nach Geschmack und Saison verfeinern. Wer die Flocken warm essen möchte, erwärmt die Milch eben kurz im Topf. Geht genauso schnell, benötigt keine Mikrowelle und viel sinnvoller, als diese Müll produzierenden Einzelportionen. 

FRIYA Superfood Drink mit Chia-Samen
200 ml, 1,95 ml

Dieser Drink enthält Chia-Samen, die logischerweise in der Flüssigkeit aufquellen und sich im Mund ziemlich glibberig anfühlen. Die Geschmacksrichtung Limette-Ingwer, die ich in der Box hatte, hat mir leider so gar nicht geschmeckt. Da nützt es dann auch nichts, dass der Drink vegan ist und keinen zugesetzten Zucker enthält. Außerdem war eine andere Geschmackrichtung des gleichen Drinks bereits in der letzten Box. 

Himbeer-Joghurt Crisp Riegel von myline
40 g, 1,79 Euro

Ich will ja nicht überkritisch sein, deswegen sage ich mal so: wer auf diese Fitness-Riegel steht, hat vielleicht seine Freude daran. Der Riegel ist mit Eiweiss und Vitaminen angereichert. Geschmacklich ist er leider nicht besonders lecker.

Hier nochmal alles auf einen Blick:


Tja, was soll man zu dieser Box sagen? Da ist noch ganz viel Luft nach oben! Es gibt doch so viele tolle Produkte, die in eine Wellness- und Lifestylebox passen würden. Den gleichen Drink in Folge hinein zu packen, ist wirklich nicht sehr kreativ.  Ich befürchte, dass dies nicht besonders gut ankommen wird. Was ist denn mit Accessoires, mit Beauty-Tools (Nagelfeile, Make-Up- Schwämmchen, Pinsel etc.), mit Duschbad, von mir aus mit Sportsocken usw. usw.? 

Die ersten beiden Boxen waren wirklich mega. Vielleicht kann ja die März-Box wieder daran anschließen.

Freitag, 24. Februar 2017

Schaebens hat eine Neue! Kirschmaske mit Papaya & Panthenol

- Beauty-Anzeige -

Draußen ist es richtig ungemütlich. Kalt, stürmisch und nass, und kein Vorbote von Frühling in Sicht. Da kommt die neue Wohlfühlmaske von Schaebens genau richtig! Mit Kirsche und Papaya sorgt sie wenigstens für Frühlingsgefühle, und die kann ich jetzt gut gebrauchen.


Kirschmaske Frische-Kick
belebt & spendet Feuchtigkeit
mit Süßkirsche, Papaya und Panthenol
Limited Edition
2 x 5 ml für 2 Anwendungen


Diese Maske ist eine Gelmaske und spendet dadurch richtig viel Frische. Die ein oder andere Karnevals-Jeckin kann "am Morgen" danach so einen Frischekick sicherlich auch gut gebrauchen. Durch einen speziellen Komplex aus Süßkirsche und Papaya, gepaart mit regenerierendem und feuchtigkeitsspendendem Panthenol, ist diese Maske eine echte Wohltat für die Haut. Sie hat einen leicht kühlenden Effekt und duftet einfach toll!


Im Handel erhältlich bei zum Beispiel dm, Müller, Rewe, Edeka, Globus, Real u.a.

Cherry up your (winter) life!


Donnerstag, 23. Februar 2017

Happy Birthday, Andrea Sawatzki!

Heute hat Andrea Sawatzki Geburtstag. Geboren am 23. Februar 1963 in Kochel am See, wird sie heute 54 Jahre alt. Happy Birthday! Diese Powerfrau ist ein echtes Multitalent. Trotz ihrer vielen Erfolge ist sie unglaublich sympathisch geblieben. Ich bewundere sie sehr, und möchte sie anlässlich ihres Geburtstags etwas näher vorstellen.

Bouquet of Pink Roses

Viele werden Andrea Sawatzki aus dem Fernsehen kennen. Die sommersprossige, rothaarige Schauspielerin ist vor allem aus dem "Tatort" bekannt. Aber auch in vielen weiteren Fernsehfilmreihen wie zum Beispiel "Polizeiruf 110", "Bella Block", "Rosa Roth" und "Der König von St. Pauli" hat sie mitgespielt. Herrlich amüsiert habe ich mich in der ZDF Weihnachtskomödie "Tief durchatmen, die Familie kommt" (2015). Auch in Kinofilmen war sie bereits zu sehen, zum Beispiel in "Die Apothekerin", "Das Experiment", "Late Night Show" oder "Leo und Claire". 

Das ist nur eine kleine, lückenhafte Aufzählung, denn die Liste ihrer Filme ist lang. Ich freue mich immer sehr, wenn sie in einem Film mitspielt. Sie verkörpert ihre Rollen mit großer Authentizität und doch auf sehr spezielle Weise. 

Wie viele Schauspielerinnen, begann sie ihre Karriere am Theater. Ihre Jugend war vom frühen Tod des Vaters überschattet. Deswegen war für Andrea Sawatzki die Schauspielerei eine Art Rettungsanker aus dem von Krankheit und Tod geprägten Elternhaus. Nach dem Theater folgten zunächst kleinere Nebenrollen. Erst nach einigen Jahren konnte sie durch ihre Rollen im Tatort einen echten TV Durchbruch feiern. Seitdem ist sie aus der deutschen Fernsehwelt nicht mehr wegzudenken. Sie kann jegliches Genre verkörpern, gerne auch mal Comedy. Aber auch tragische Rollen transportiert sie so echt und natürlich zum Zuschauer, dass man sofort in ihren Bann gezogen wird. 

Doch Andrea Sawatzki kann noch viel mehr. Ohne Angst vor neuem Terrain fing sie Ende 40 an, Bücher zu schreiben. Und sie tut das sehr erfolgreich, denn inzwischen ist sie mehrfache Bestseller-Autorin. Zu ihren Büchern gehören z.B.:

  • "Von Erholung war nie die Rede"
  • "Ihr seid natürlich eingeladen"
  • "Der Blick fremder Augen"
  • "Ein allzubraves Mädchen" u.v.m.

Als Hörbuchsprecherin vertont sie ihre eigenen Bücher, aber auch viele von anderen Autoren. Einfach mal bei audible Andrea Sawatzki eingeben, dann kommt eine lange Hörbuchliste. Ich liebe ihre Stimme und ihre Art zu lesen. Es lohnt sich wirklich, mal in ein Hörbuch reinzuhören.

Im Jahr 2003 zog sich Andrea Sawatzki für den Playboy aus. Sie gibt zu, dass sie durchaus gerne überraschend auftritt. Heute mit tiefem Dekolleté, morgen mit Rollkragenpullover. In ihrer Ehe mit Christian Berkel steht Treue an erster Stelle. Und wenn es - wie in jeder normalen Beziehung - mal zu Meinungsverschiedenheiten kommt, wird offen darüber gesprochen. Eine tolle Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ein echtes Vorbild für viele Frauen sein kann. 

Abschließend noch ein vierminütiges Interview, das Andrea Sawatzki im April 2016 anläßlich "Victress Award 2016" Verleihung gegeben hat:




Quelle: TIKonline.de

Dienstag, 21. Februar 2017

TRIAS Blogger-Kitchen Event 2017 in Hamburg

Am letzten Freitag habe ich mich auf den Weg ins schöne Hamburg gemacht, weil der TRIAS Verlag zum Blogger-Kitchen Event eingeladen hatte. Es waren viele waschechte Hamburger Deerns da, aber auch einige, für die Hamburg nicht gerade um die Ecke liegt. Auch Berlin, München, Nürnberg und der Main-Kinzig-Kreis (durch meine Wenigkeit), waren vertreten.


Der TRIAS-Verlag steht für Bücher und Ratgeber, die sich der Gesundheit, dem allgemeinen Wohlbefinden und allem "Was gut tut und gut ist", verschrieben haben. Ernährung, Yoga, Meditation, Babypflege und Ernährung, Erziehung und vieles mehr sind Themen, die man bei TRIAS findet. Auf den Facebook Seiten TRIAS tut mir gut und Mama mag TRIAS findet man immer die neuesten Inhalte und Aktionen rund um das TRIAS Programm.

Beim TRIAS Kitchen Blogger-Event haben drei junge Kochbuch-Autorinnen ihre neuesten Werke vorgestellt und mit den Teilnehmerinnen Rezepte daraus nachgekocht.


Nach einer netten Begrüßung durch Frau Schindler vom gastgebenden TRIAS-Verlag, ging es direkt los.


Zunächst hat sich jede der drei Jung-Autorinnen kurz vorgestellt und erzählt, wie und warum sie zu ihren Themengebieten gekommen ist. Das war interessant zu erfahren, denn nicht alle sind auf direktem Weg Kochbuch-Autorin geworden.


1. Die erste  war Jasmin Mengele (im Bild in der Mitte) die schon vielen ein Begriff sein
    dürfte. Sie betreibt den Blog Soulfood-lowcarberia, der wahnsinnig viele Anhänger hat. 
    Inzwischen führt sie ein eigenes Low Carb Café in Nürnberg und hat einen Onlineshop, in
    dem man alle benötigten Low Carb Zutaten erwerben kann, die man sonst nicht so leicht 
    findet. Jasmin hat bereits ihr zweites Kochbuch geschrieben:

    "Low Carb auf die Schnelle - 90 High Speed Rezepte"

2. Die zweite war Julia Burget. Auf ihrem Blog Lachfoodies-Fit, Gesund und glücklich 
    veröffentlicht sie  Low Carb Rezepte  und gibt viele Tipps rund ums Thema Fitness. Der 
    Titel ihres Kochbuches lautet:

    "Low Carb Gemüsenudeln"

3. Die Dritte im Bunde war Iris Lange-Fricke. Sie ist Dipl. Oecotrophologin und ihre 
    Schwerpunkte liegen auf  Ernährungsberatung, Rezeptentwicklung und Foodstyling.
    Ihr neues Buch heißt: 

    "Energy Booster  - Power Drinks für jeden Tag"

Nach der Vorstellung konnten wir uns grüppchenweise dem Kochen widmen. Die drei Autorinnen standen mir Rat und Tat zur Seite. Bei allen drei war die Liebe und Begeisterung für gesunde Ernährung deutlich spürbar. 

Es gab:
  • Zucchini-Basilikum Nudeln
  • Kohlrabi-Nudeln mit Pfefferrahmsoße
  • Kalte Tomaten-Mango-Suppe mit Cayennepfeffer
  • Kale’n’Pear-Smoothie
  • Muskelkaterkiller Smoothie mit Kirschen und Quark
  • Falscher Couscous-Salat (aus rohem Blumenkohl)
  • Thunfisch-Schiffchen
  • Mousse au Chocolat mit Avocado (ich hätte es nicht geglaubt, aber das schmeckt mega!)
Der Abend war eine Art Workshop, bei dem nicht nur die praktische Umsetzung der Rezepte im Fokus stand, sondern auch viele darüber hinausgehenden Fragen beantwortet wurden. Eine ganz tolle Sache! Wann kann man schon  mit einer echten Food Expertin fachsimpeln? Ich habe viele Tipps und neue Inspirationen mitgenommen.


Zum Glück muss ich mich nicht entscheiden, was denn nun am besten geschmeckt hat. Das wäre nämlich wirklich nicht einfach. Die Gemüsenudeln waren auf jeden Fall der Hammer und werden unbedingt daheim nachgekocht. Damit das auch klappt, durften alle Teilnehmerinnen noch einen Spiralschneider von Gefu mit nach Hause nehmen. Das war eine Überraschung von Julia von Lachfoodies - nochmal vielen lieben Dank an dieser Stelle!







Aber auch die Thunfisch-Schiffchen waren toll!


Es wurde geschnippelt, gebraten und gemixed, was das Zeug hält!






Am überraschendsten für mich persönlich war die Low Carb Mousse au Chocolat von Jasmin. Hätte ich nicht gewusst, dass Avocado drin ist, hätte ich keinen Unterschied zur herkömmlichen Mousse au Chocolat feststellen können. Wirklich nicht! Schmeckt super schokoladig!


Am Ende durften wir von allem probieren:


Noch schnell ein paar Fotos vom Ergebnis und dann wurde gegessen und getrunken.



Es war ein toller Abend mit interessanten Leuten. Ich bin mit vielen neuen Eindrücken nach Hause gegangen. Bepackt mit einem Spiralschneider und vielen schönen TRIAS Kochbüchern! In Zukunft werde ich einiges an neuen Rezepten ausprobieren und hier auf dem Blog zeigen.

Mein Mann und ich haben privat noch einen Tag drangehängt und  Hamburg erkundet. Leider war es recht kalt, ich hatte die "steife Brise" wohl etwas unterschätzt und mir eine Erkältung eingefangen. Macht nichts, denn im Buch "Energy Booster" gibt es auch viele Rezepte für "Gesundmacher". Tees, Punsch und sogar Hühnerbrühe. Die kann ich jetzt gut gebrauchen! 

Schön war's!








Montag, 20. Februar 2017

Alles, was grün ist - ü30Blogger & Friends


Diese Woche startet die neue Ü30blogger & Friends Aktion unter dem Motto:


Alles, was GRÜN ist


Nach langen Wintermonaten naht der Frühling (endlich!). Die ersten Pflänzchen sprießen sichtlich grün aus dem grau-braunen Erdreich, es kommt wieder Farbe ins Spiel. Mit Grün verbinde ich neue Energie und Frische. Für mich ist es eine durch und durch positive Farbe!

Deswegen zeige ich euch meine aktuellen Grün-Favoriten, die mir nach der langen "Winterstarre" wieder Lust auf Bewegung und gesunde Ernährung machen und meine Lebensgeister wieder wecken.

Ich liebe es ja, beim Nordic Walking durch die Natur zu laufen. Aber als Ergänzung nutze ich auch super gerne mein Fahrrad-Ergometer. Nachdem unser altes kürzlich den Geist aufgegeben hat, musste ein neues her. Und als ob ich diese Aktion vorhergesehen hätte, habe ich mich für eines mit "Grün" entschieden. 


Für die gewünschte Fettverbrennung (im "mittleren Ring") ist das super geeignet. Ich kann zu jeder Tages- und Nachtzeit einfach losradeln. Dabei kann ich Hörbuch hören oder fernsehen und bin nicht vom Wetter abhängig. Einfach so "nebenher" zu strampeln, macht Spaß. Im Winter kann ich mich leider nur selten aufraffen, aber jetzt geht es wieder los.


Außerdem trinke ich im Frühling wieder vermehrt grüne Smoothies. Dieser hier besteht aus Grünkohl (schmeckt wirklich relativ neutral), Orangensaft, Wasser und etwas Gerstengrassaft-Pulver. Grüner geht es kaum!



Was an Grün absolut nicht fehlen darf, ist frische Kresse. Sie lässt sich ganz leicht selbst auf dem Fensterbrett ziehen. Mittlerweile gibt es sogar fertige Pads, auf denen die Samenkörner bereits im richtigen Abstand gesät sind. Man muss sie nur noch feucht halten und nach ein paar Tagen sprießen schon die ersten Keimlinge.



Diese fertigen Anzuchtsets gibt es in Gartencentern, Pflanzenmärkten und in manchen Supermärkten. Ebenso die Nachfüll-Pads. Ich habe mein Set in einem "Tegut-Supermarkt" gekauft. 

Kresse esse ich am liebsten pur im Salat oder auf Eierspeisen. Man kann aber auch tolle Aufstriche und Dips damit herstellen. Hier habe ich zum Beispiel einfach einen Schafskäse, einen Frischkäse, etwas Knoblauch, ein bisschen Naturjoghurt zum Geschmeidiger-Machen und ein bisschen Chilli-Pulver zu einem Dip verrührt. Der Schafskäse ist schon recht salzig, deswegen braucht man kein zusätzliches Salz mehr. Schmeckt super lecker! Und hält im Kühlschrank abgedeckt mehrere Tage.


Da die Pantone Farbe des Jahres 2017 "Greenery" heißt und ein kühles, helles Grün meint, habe ich mir ein Shirt und einen Nagellack in diesem Farbton gekauft. Damit das helle Grün nicht zu blass an mir aussieht, trage ich immer ein Tuch dazu. Es passen erstaunlich viele Farben, aber dieses mit dem braun-grünen Muster gefällt mir momentan am besten.


Der Nagellack ist von OPI aus der limitierten "Nordic Collection" und nennt sich:
N45 - My Dogsled is a hybrid (17,99, erhältlich bei Douglas). Es ist ein kühler Grünton mit grauem Unterton.

Noch mehr Grün findet ihr bei den anderen Teilnehmerinnen der Aktion. Hier geht's entlang:


Mittwoch, 15. Februar 2017

Meine Suche nach Sonnencreme ohne schädliche Inhaltsstoffe - oder: Willkommen in der Realität!

Eine der wichtigsten Maßnahmen für gesunde und schöne Haut ist in der heutigen Zeit ein guter Sonnenschutz. Die UV-Strahlung lässt die Haut nicht nur vorzeitig altern, sie ist auch der Auslöser für Hautkrebs. Sonnenschutz ist in jedem Alter unverzichtbar, und gerade bei Babies und Kindern gar nicht hoch genug anzusiedeln. Aber auch in vorgerücktem Alter spielt Sonnenschutz eine große Rolle. Immerhin ist unsere Haut schon jahrelang der Sonne ausgesetzt gewesen. Je nach Hauttyp reagiert reife Haut verschieden, aber eine vorzeitige und deutlich sichtbare Hautalterung ist ohne Sonnenschutz unvermeidbar.

Hier kann man unregelmäßige Pigmentierung am Halsausschnitt sehen.
Zum Glück habe ich sie nur dort, "der Rest" ist gleichmäßig. Und das soll so bleiben!
Ich gehöre trotz meiner dunklen Haare zum eher hellen Hauttyp. Bei ausreichendem Sonnenschutz werde ich zwar durchaus braun, aber inzwischen reagiert meine Haut leider auch mit Pigmentflecken im Gesicht und auf dem Dekolleté. Ich muss viel mehr als noch vor einigen Jahren darauf achten, keinen Sonnenbrand zu bekommen. 

Nun gehöre ich nicht zu den Menschen, die sich langen Sonnenbädern aussetzen. Ich bevorzuge sowieso den Schatten, aber es lässt sich nicht immer vermeiden, dass die Sonne ungehindert auf einen scheint. Bei meinem geliebten Nordic Walking zum Beispiel, bei der Gartenarbeit, in unserem Pool (der ja logischerweise in einer Sonnenecke plaziert ist), beim Stadtbummel usw. usw. Selbst bei kurzen Aufenthalten in der Sonne habe ich das Gefühl, als ob  tausend Nadelstiche mein Dekolleté malträtieren. Deswegen habe ich sogar schon leichte, kleine Tücher für den Sommer im Schrank, mit denen ich das Stückchen Haut abdecken kann, das bei einem T-Shirt oben raus guckt (selbst ohne großen Ausschnitt, ein Stück Haut ist immer der Sonne ausgesetzt). 

Tue ich das nicht, reagiert mein Dekolleté sofort mit Rötungen, Spannungsgefühlen und Trockenheitsfältchen. Und (leider) mit unschönen Pigmentflecken. Das gleiche gilt leider in zunehmendem Maße auch für mein Gesicht und meine Handrücken. Was tun? Nur noch mit Handschuhen und Sonnenschirmchen flanieren? Wer weiß, irgendwann kommen wir da vielleicht auch noch hin. 


Ich dachte mir, dass es auch anders gehen muss. Jetzt schon mit ausreichendem Sonnenschutz zu beginnen und in die tägliche Morgenroutine einzubinden, erscheint mir als gute Alternative. Am liebsten hätte ich einen Sonnenschutz, den ich auch als Make Up Unterlage verwenden kann. So habe ich mich mal wieder auf die Suche nach für Menschen gesunden und für die Umwelt verträglichen Produkten gemacht. Was für eine Odyssee! Ich bin entsetzt, was alles unter "Sonnenschutz" verkauft wird! Vielleicht schützen diese, vor schädlichen Inhaltsstoffen nur so strotzenden Produkte, durchaus vor der Sonne, aber gesund sind sie nicht. Was da alles Hautschädigendes im Umlauf ist, was als "Hautschutz" deklariert ist, glaubt man kaum ... Dachte ich doch wirklich, dass ich mir mit einem "Med" Produkt für sensitive Haut etwas Gutes kaufe. Da kannte ich die Code Check- und ToxFox App noch nicht ...

Ich habe im hiesigen dm-Markt alle momentan angebotenen Sonnenschutzprodukte mit der Codecheck App durchgescannt. Außer bösen Blicken des Personals, weil ich ewig vor dem Regal stand und Stück für Stück mit dem Handy gescannt habe, habe ich immerhin auch einiges an Informationen bekommen. Kein einziges (!) Sonnenprodukt ist komplett grün! Auch nicht die von Alverde, auch nicht die für Babies, auch nicht die sensitiven und auch nicht sensitive med-Produkte. Nun kann man ja entschulidgend sagen, dass momentan noch nicht das komplette Sortiment vorhanden ist, weil der Sommer ja erst kommt. Es besteht also durchaus die Chance auf Verbesserung des Angebots.  Aber das, was heute dort angeboten wurde, ist für mich alles nicht vertretbar.

Besonders schlecht waren übrigens auch die Jean & Len Sonnenschutzprodukte, die doch "ohne Gedöns" sein sollten. Also, wenn Mikroplastik kein "Gedöns" ist, dann weiß ich auch nicht. Das obligatorische Palmöl ist auch drin und Disodium EDTA. Dieser Stoff kann, Schwermetalle lösen, die dadurch frei werden und andere Bindungen eingehen können. Es wird vermutet, dass unter seinem Einfluss toxische Stoffe leichter in menschliche Zellen gelangen können. Soviel zu Jean & Len "ohne Gedöns". Eine Firma, sich auch noch explizit "ohne Gedöns" auf die Fahnen schreibt und dann solchen Schrott als Inhaltsstoffe hat, sollte von den Verbrauchern nicht unterstützt werden.

Aber sie ist in "guter" Gesellschaft. Alle, durch die Bank, ob Nivea, Garnier, Ambre Solaire und wie sie alle heißen, haben sehr schlechte Bewertungen. Wie gesagt, sogar die Babyprodukte von Bübchen, Hipp und Sundance. Die Namensliste lässt sich beliebig weiterführen. In jedem zweiten Produkt ist Mikroplastik enthalten. Und/oder Nanoteilchen. Und viele andere schädliche Inhaltsstoffe. 

Ich habe mich also auf den Weg zum nächsten Bioladen gemacht und bin dort sehr nett beraten worden. Mir wurde gesagt, dass selbst manche Apothekenprodukte die gleichen schädlichen Stoffe beinhalten wie Discounter Produkte. Nicht einmal die Apotheke ist eine Garantie für schadstofffreie Sonnenschutzprodukte (obwohl es dort natürlich auch solche gibt, Dr. Hauschka zum Beispiel. Man muss aber explizit danach fragen). Der Preis sagt übrigens über die Qualität gar nichts aus. Teure Produkte sind oft genauso schlecht wie billigere. Mir wurde empfohlen, dass man - um die schlechten chemischen Inhaltsstoffe zu vermeiden - auf Naturkosmetikprodukte mit mineralischem Sonnenschutz zurückgreifen soll.

Hier ist die Preisspanne allerdings riesengroß, 25 Euro und mehr sind für eine Tube keine Seltenheit. Es geht aber auch günstiger und trotzdem gut. Mir wurde  die 

Sonnencreme von lavera 
LSF 30
Sun Sensitiv 
mit Sonnenblumenöl
ca. 7,99 Euro für 75 ml


empfohlen.

Das finde ich ok. Diese Creme hat einen zu 100 % natürlich mineralischen Sonnenschutz. Das heißt, dass sich natürliche Mineralien (wie z. B. Titandioxid oder Zinkoxid)  auf die Haut legen und die einfallenden UV-Strahlen reflektieren. Unser Auge nimmt die natürlichen Mineralien, also die Pigmente in der Emulsion, durch die Lichtreflexion auf der Haut als weißen Schimmer wahr, deshalb erscheint die Haut etwas weißer und stumpfer. Das nehme ich gerne in Kauf! Nach ein paar Minuten zieht die Creme vollständig ein und dieser Effekt ist kaum noch sichtbar. Stört mich auf jeden Fall deutlich weniger als Mikroplastik und Co.

Der Sonnenschutz besteht sofort nach dem Auftragen. Die Creme ist wasserfest und pflegt die Haut durch das enthaltene Sonnenblumenöl.

Lavera Sonnenprodukte sind 

100% NATRUE zertifizierte Produkte
100% natürlich-mineralischer Sonnenschutz*
100% frei von Silikonen, Paraffinen & Mineralöl
100% frei von synthetischen UV-Filtern
Auch für sensible Haut geeignet
Sofortiger Schutz* und sanfte Pflege
wasserfest 

Ab morgen kann ich also guten Gewissens Hals, Dekolleté und Hände mit dieser Creme gegen die Sonne schützen. Als Make Up Unterlage ist sie leider nicht geeignet, weil zu fettig. 

Aber ich bleibe an diesem Thema dran.

Scheint dir die Sonne aufs Gehirn,
dann kauf dir einen Sonnenschirm!

Und eine gute Naturkosmetik-Creme mit mineralischen Schutz!



Was verwendet ihr so außer Sonnenschirm und Sonnenbrille? Kennt ihr Sonnenschutz, der als Make Up Unterlage geeignet ist (ohne Mikroplastik, Palmöl & Co.)? 

Freitag, 10. Februar 2017

Schaebens Afrika Maske mit Schlamm, Baobab-Öl und Sheabutter (limited edition)

- Beauty-Anzeige (die Maske wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt - 

Afrika - ein faszinierendes Land mit atemberaubender Natur, intensiven Farben und einem ganzen Schatz an afrikanischen Beauty-Geheimnissen. Nicht umsonst haben viele afrikanische Frauen eine faszinierende Schönheit.


Nun hat Schaebens eine "Afrika Maske" entwickelt, die typisch afrikanische Pflanzenwirkstoffe enthält: Sheabutter - Baobab-Öl und mineralstoffreichen Schlamm. Die Maske soll reinigend und zugleich pflegend sein.

Ich habe das Produkt schon vor einiger Tagen zugeschickt bekommen und konnte es bereits ausprobieren. Im ersten Moment habe ich ein bisschen gezögert, denn wenn eine Maske "reinigend" ist, ist sie häufig nicht für reifere Haut geeignet. Ich kann keine adstringierenden oder austrocknenden Stoffe gebrauchen, weil meine Haut eh zur Trockenheit neigt. Da es sich aber um Schlamm mit vielen Mineralien handelt, habe ich den Test trotzdem gemacht. 

Und das war gut so! Diese Maske trocknet in keinster Weise aus, ganz im Gegenteil! Die Haut wird wunderbar gepflegt, fühlt sich nach der Anwendung glatt und geschmeidig an. Sie ist wunderbar auch für reife Haut geeignet!

Außerdem  liebe ich Produkte mit Sheabutter. Sie nährt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Auch das Baobab-Öl regeneriert die Haut.

Der Duft ist erdig-würzig und ich mag ihn sehr!


Schaut mal in die Augen dieser wunderschönen Giraffe! Ist das nicht ein würdevolles und außergewöhnliches Tier? Leider steht auch sie seit kurzem auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Ich finde das sehr traurig, denn schon als Kind haben mich Giraffen fasziniert. Und es gab sie damals noch in Tierparks zu bestaunen. Ob das für unsere Enkel noch so sein wird, steht in den Sternen ....

Anwendung der Afrika Maske von Schaebens:

Gleichmäßig auf die gereinigte Gesichtshaut (und Dekolleté) auftragen. Augen- und Lippenpartie aussparen. Nach ca. 10 Minuten Einwirkzeit die Reste der Maske mit warmem Wasser abwaschen. Bei Bedarf 1-2 mal wöchentlich anwenden. 

Erhältlich ist sie zum Beispiel bei rossmann und dm.  (1 Packung = 2 x 5 ml für 2 Anwendungen).


Die Maske ist für alle Hauttypen geeignet. 






Mittwoch, 8. Februar 2017

Frühjahrsfit oder frühjahrsmüde? 10 Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit

Es ist Anfang Februar. Die Natur zeigt die allerersten Vorboten auf den kommenden Frühling. Der Flieder legt schon seine Knospen an, und manche Pflanze srteckt vorwitzig grüne Spitzchen durch den Boden. Es ist deutlich länger hell, als noch vor ein paar Tagen, und bis zum Frühlingsbeginn sind es nur noch ca. 5 1/2 Wochen. Den größten Teil des Winters haben wir geschafft und hinter uns gelassen. Doch statt mich auf die schönen Jahreszeiten zu freuen, hat  mich die Frühjahrsmüdigkeit fest im Griff. Wie jedes Jahr um diese Zeit.



Ende Januar, Anfang Februar habe ich immer das Gefühl, dass mein Immunsystem sich durch die dunklen Monate hindurch völlig verausgabt hat und jetzt auf "der letzten Rille" fährt. Viele Menschen bekommen jetzt eine dicke Erkältung, andere sind einfach nur schlapp und antriebslos.

Ich habe mal ein bisschen nachgelesen, warum das so ist.


Eine gut verständliche Erklärung liefert Prof. Dr. Jürgen Zulley in einem Interview mit der Apotheken-Umschau:

"Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Das Phänomen Frühjahrsmüdigkeit wird vor allem durch den Klimawechsel verursacht. Wenn die Kälte des Winters den wärmeren Temperaturen weicht, muss sich der Körper langsam daran gewöhnen. Der Organismus reagiert mit einer typischen Reaktion: Die Blutgefäße stellen sich weit, der Blutdruck sackt ab. Und das macht uns müde.

Die Frühjahrsmüdigkeit tritt meist ein, wenn es bereits ein paar Tage lang warm war. Wenn das Wetter verrückt spielt, und es zu mehreren Warm-Kalt-Perioden kommt, dann kann sich auch die Müdigkeit mehrmals zeigen. Neben dem Blutdruck spielt auch der Melatoninspiegel eine Rolle. Nach den langen Wintermonaten ist die Konzentration des sogenannten Schlafhormons im Blut besonders hoch."

Das passt. Seit einigen Tagen haben wir keine Minusgrade mehr. Es ist zwar immer noch alles Grau in Grau und die Sonne läßt sich kaum blicken, aber die Temperatur ist deutlich milder. Meine dicke Winterjacke ist mittlerweile viel zu warm. Ich habe migräneartiges Kopfweh, bin trotz ausreichendem Nachtschlaf spätestens am Nachmittag hundemüde und ich habe zu gar nichts Lust.

Dagegen läßt sich aber einiges tun. Schließllich möchte ich bis zum Frühlingsbeginn wieder fit und voller Energie sein.

Folgende 10 Tipps helfen dabei:
  1. Jeden Tag mindestens 30 Minuten lang an die frische Luft gehen. Länger ist natürlich toll, aber eine halbe Stunde sollte es mindestens sein. Das ist ein kleiner Spaziergang, den jeder im Tagesverlauf unterkriegen sollte.  Berufstätige mit wenig Zeit könnten vielleicht in der Mittagspause ein bißchen Frischluft tanken. Das natürliche Tageslicht kurbelt den Hormonhaushalt an und dient als biologischer Wecker.
  2. Möglichst viel frische, unverarbeitete Kost essen. Im Moment ist das Salat- und Gemüseangebot noch nicht so toll wie im Frühling. Aber auch jetzt kann man mit Zitrusfrüchten frische Säfte zaubern oder aus Krautköpfen frische Salate zubereiten. Auch selbst gekochte Gemüsesuppen sind eine gute Möglichkeit, viel frisches Gemüse zu verzehren. Bald wird das Angebot an Blattsalaten und Frühlingsgemüse wieder üppiger. Jetzt schon mal darauf freuen!
  3. Sich mit hellen, angenehmen Farben umgeben. Vielleicht in Form eines schönen Blumenstraußes? Oder neue Kissenhüllen in einer hübschen Farbe? Alles, was die Seele erfreut, wirkt sich auch positiv auf den Organismus aus.
  4. Den Morgen mit einer ausführlichen Trockenbürstmassage und anschließenden Wechselduschen beginnen. Tut gut und macht hellwach! Wer sich gar nicht mit Wechselduschen anfreunden kann. sollte wenigstens das Gesicht mit kalten und warmen Kompressen im Wechsel verwöhnen (einfach Gästehandtücher verwenden).
  5. Stimmungsaufhellende Düfte verwenden. Das können ätherische Öle sein (zum Beispiel Zitrusdüfte) oder auch ein neues leichtes Eau de Toilette. Düfte geben eine gewisse Leichtigkeit und regen unsere Sinne an.  
  6. Es gibt auch Kräutertees, die die Stimmungslage ganz ohne Chemie verbessern. Wer grünen Tee mag, sollte ordentlich zugreifen. Auch der altbekannte und bewährte Johanniskrauttee tut gute Dienste. Überhaupt sollte man viele zuckerfreie Getränke zu sich nehmen. Die regen den Stoffwechsel an und helfen beim Entschlacken. 
  7. Hin und wieder mal das Abendessen ausfallen lassen (dinner cancelling). Dann hat der Körper über Nacht viel Zeit, zu regenerieren und muss sich nicht mit Verdauungsarbeit aufhalten. Am nächsten Morgen wacht man sehr viel erfrischter auf, ehrlich! 
  8. Auf einen geregelten Tagesablauf achten. Das heißt, immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen. Dann kann sich der Körper viel besser an einen Rhythmus gewöhnen. Auch morgens trotz Müdigkeit nicht zu lange im Bett bleiben. Der normale Nachtschlaf reicht einem gesunden Körper aus. Auch wenn's schwerfällt, raus aus dem Bett!
  9. Wenn es gar nicht besser werden sollte, auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Mit einer Blutuntersuchung kann er  Defizite an Vitaminen und Mineralien leicht feststellen und gegenlenken. Ohne ausreichendes Vitamin D im Blut ist man chronisch müde und antriebslos. Da reichen dann auch die täglichen Spaziergänge leider nicht mehr aus.
  10. Genügend Ruhepausen einplanen. Ruhig mal die Seele baumeln lassen, sich schönen Gedanken widmen und während des Tages innehalten. Es muss ja nicht gleich ein Nickerchen sein, ich zum Beispiel bin danach noch schlapper. 

Noch 5 1/2 Wochen bis zum Frühjahranfang. Bis dahin ist noch genügend Zeit, um fit und energiegeladen zu werden!




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