Donnerstag, 29. September 2016

Meine persönliche Oktober Challenge: Vegetarischer Oktober


Das Thema vegetarische Ernährung beschäftigt mich schon lange. Ich bin mit einem Biotechnologen verheiratet, der u.a. in der Forschung für Tierfutter mitwirkt. Obwohl auch da der Nachhaltigkeitsaspekt immer mehr an Bedeutung gewinnt, geht es doch letztlich um die Optimierung der Tieraufzucht: schneller - effektiver - (billiger) und um weltweite Größenordnungen, die man sich kaum vorstellen kann. Dieses Thema wird bei uns wirklich häufig und äußerst kontrovers diskutiert. 

Dann habe ich zwei Töchter, Anfang 20, die sehr bewußt mit dem Thema Ernährung umgehen. Viele junge Leute aus deren Freundeskreis verzichten bereits auf Fleisch. Auch hier  spielt der viel zu hohe Fleischkonsum der Menschen eine Rolle. Der schlechte Umgang mit den Tieren und die immer wiederkehrenden Fleischskandale tun ein übriges. 

Und natürlich ich, Anfang 50, mit mittlerweile katastrophalen Cholesterinwerten. Ich bin eigentlich Gemüse- und Salatfan, esse aber auch Fleisch, wenn auch bei weitem nicht mehr so viel wie früher. Nun ist es natürlich einfach zu behaupten, ich könnte ja auch locker drauf verzichten, wenn ich es nicht umsetze. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es...".


Nachdem meine jüngere Tochter und ich kürzlich wieder über das Thema "fleischlos" gesprochen haben, hatte sie die Idee, das einfach mal in die Tat umzusetzen. Zunächst für einen begrenzten Zeitraum, um zu sehen, wie wir klarkommen. So ist die Challenge "Vegetarischer Oktober" entstanden.

Ich möchte wenigstens diese 4 Wochen komplett auf Fleisch verzichten (einmal die Woche Fisch werde ich essen). Genug Infomaterial habe ich ja ... Ich möchte sehen, ob ich wirklich ohne weiteres umstellen kann, so wie ich es immer behaupte. 


Im Oktober werde ich also hier auf dem Blog immer mal wieder über meine Erfahrungen berichten, auf jeden Fall mit einer Menge Fotos. Ich habe letzte Woche bereits angefangen, einige Dinge einzukaufen wie zum Beispiel vegetarische Brotaufstriche. Und etliche vegetarische Rezepte habe ich herausgesucht, die ich ausprobieren möchte.

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mir ergehen wird. Ob ich durchhalte. Ob ich nachts von Brathendl träume (ich hoffe nicht). Und natürlich, ob ich das ganze gut vertrage, denn weniger Fleisch heißt auf jeden Fall mehr Grünzeug. Am schwierigsten finde ich persönlich das Abendessen, denn abends nochmal eine Ladung Salat ist sicher nicht sehr bekömmlich. Jetzt im Herbst wären Suppen eine gute Alternative. Mal sehen, was mir so einfällt.

Auf Instagram werde ich unter dem Hashtag "vegetarischeroktober" auch meine Mahlzeiten im Bild festhalten. Wer mag, kann mir da gerne folgen (und auch gerne Fotos liefern).

Also, der Oktober wird bei mir fleischlos ... 






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